IQ-Tabelle: Bereiche, Perzentile & Bedeutung
IQ-Werte folgen einer Normalverteilung mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15. Diese Tabelle zeigt jede Einstufung — und jeder Wert von 55 bis 200 verlinkt auf eine ausführliche Auswertungsseite mit Perzentil, Häufigkeit, Skalenumrechnung und Forschungskontext.
Die Einstufungen
| IQ-Bereich | Einstufung | Perzentil (Bereichsanfang) | Bevölkerungsanteil |
|---|---|---|---|
| ≤ 69 | Weit unterdurchschnittlich | — | 2,1 % |
| 70–79 | Grenzbereich | 2 | 6,5 % |
| 80–89 | Unterer Durchschnitt | 9 | 15,6 % |
| 90–109 | Durchschnitt | 25 | 49,5 % |
| 110–119 | Oberer Durchschnitt | 75 | 16,6 % |
| 120–129 | Überdurchschnittlich | 91 | 7,2 % |
| 130–144 | Weit überdurchschnittlich (hochbegabt) | 98 | 2,3 % |
| 145–159 | Höchstbegabt | 99,9 | 0,1 % |
| 160+ | Außergewöhnlich hochbegabt | 99,99 | <0,1 % |
Perzentile und Häufigkeit gängiger Werte
Perzentil = Anteil der Menschen unterhalb dieses Werts. Häufigkeit = wie viele Menschen es braucht, um einen solchen Wert (bzw. darunter bei Werten unter 100) zu erwarten.
| IQ-Wert | Perzentil | Obere/Untere | Häufigkeit |
|---|---|---|---|
| IQ 70 | 2 | untere 2 % | 1 von 44 |
| IQ 80 | 9 | untere 9 % | 1 von 11 |
| IQ 85 | 16 | untere 16 % | 1 von 6 |
| IQ 90 | 25 | untere 25 % | 1 von 4 |
| IQ 95 | 37 | untere 37 % | 1 von 3 |
| IQ 100 | 50 | obere 50 % | 1 von 2 |
| IQ 105 | 63 | obere 37 % | 1 von 3 |
| IQ 110 | 75 | obere 25 % | 1 von 4 |
| IQ 115 | 84 | obere 16 % | 1 von 6 |
| IQ 120 | 91 | obere 9 % | 1 von 11 |
| IQ 125 | 95 | obere 5 % | 1 von 21 |
| IQ 130 | 98 | obere 2 % | 1 von 44 |
| IQ 135 | 99 | obere 1 % | 1 von 102 |
| IQ 140 | 99,6 | obere 0,4 % | 1 von 261 |
| IQ 145 | 99,9 | obere 0,1 % | 1 von 741 |
| IQ 150 | 99,9+ | obere 0,04 % | 1 von 2.330 |
| IQ 160 | 99,99 | obere 0,00 % | 1 von 31.560 |
Wie man die Tabelle liest
Drei Dinge halten eine IQ-Tabelle ehrlich. Erstens: Bänder statt Punkte — jeder Einzelwert trägt ±5 Punkte Messfehler, „128“ und „132“ sind keine bedeutsam verschiedenen Ergebnisse. Zweitens: Perzentile schlagen Rohzahlen — „obere 2 %“ überträgt sich sauber zwischen Tests, „130“ hängt von der Skala ab. Drittens: Die Ränder sind weich — unter 70 und über 145 gibt es wenig Kalibrierungsdaten, die Fehlerspannen weiten sich deutlich.
Jeder Wert, erklärt
Eine eigene Auswertungsseite für jeden Wert:
Außergewöhnlich hochbegabt (160+)
Häufige Fragen
Was ist ein normaler IQ?
Per Konstruktion liegt der Durchschnitt bei 100. Rund die Hälfte aller Menschen erreicht 90–109 („Durchschnitt“), etwa 68 % liegen zwischen 85 und 115 — innerhalb einer Standardabweichung vom Mittelwert.
Ab welchem IQ gilt man als hochbegabt?
Die gebräuchlichste Schwelle ist 130 — etwa die oberen 2 % der Bevölkerung. Schulische Förderprogramme verwenden meist diese Grenze, und Mensas 2-%-Kriterium entspricht rund 131–132 auf einer SD-15-Skala.
Was ist der höchstmögliche IQ?
Gängige moderne Tests enden bei etwa 160. Berühmte Zahlen wie „IQ 200+“ stammen aus Kindheits-Quotienten, Extrapolationen oder Folklore — nicht aus korrekt normierten modernen Tests. Genau deshalb deckelt unser Test bei 145.
Sind die Einstufungen bei jedem Test gleich?
Die Etiketten unterscheiden sich leicht je Verlag, die Mathematik dahinter ist gemeinsam: Mittelwert 100, Grenzen bei ein, zwei und drei Standardabweichungen. Tests mit anderer SD (16 oder 24) erzeugen für dasselbe Perzentil andere Zahlen — siehe die Umrechnungstabelle auf jeder Wertseite.